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Hessische Biografie

Portrait

Ewald Huth
(1890–1944)

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GND-Nummer

101227537X

Huth, Ewald [ID = 3358]

* 11.1.1890 Bad Hersfeld, † 1.11.1944 Stuttgart hingerichtet, Begräbnisort: Villingen (Baden)
Chordirektor, Musiker, Musikpädagoge, Widerstandskämpfer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1904-1910 Besuch der Lehrerbildungsanstalten in Fritzlar, Fulda und Olpe
  • Seit 1910 Studium der Musik, insbesondere der Kirchenmusik, Examina in Beuron und Regensburg
  • 1919 Musikdirektor des Gymnasiums der Benediktiner im Kloster Ettal
  • Ab 1921 Chordirektor und Organist des Münsters in Villingen
  • Am 19. Januar 1944 verhaftet wegen angeblicher Wehrkraftzersetzung
  • Am 26. April 1944 zum Tode verurteilt und am 1. November 1944 im Schießstand Dronhalde in Stuttgart von der Gestapo standrechtlich erschossen
Nachweise

Literatur:

  • Händler-Lachmann, Barbara: Ewald Huth 1890-1944, in: kultur geschichte: historische Stätten, Denkmäler, vergessene Orte und Museen im Kreis Hersfeld-Rotenburg, herausgegeben von Barbara Händler-Lachmann (Hessisches Institut für Lehrerfortbildung Außenstelle Bad Hersfeld), 1995; S. 101 f.

Bildquelle:

Händler-Lachmann, S. 101

Zitierweise
„Huth, Ewald“, in: Hessische Biografie <http://www.lagis-hessen.de/pnd/101227537X> (Stand: 11.1.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde