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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Marion Gräfin Dönhoff, 17. Oktober 1971

Die deutsche Publizistin und Chefredakteurin der renommierten Wochenzeitung „Die Zeit“ Marion Gräfin Dönhoff (1909–2002) erhält in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

In Anwesenheit des hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald (1919–1996; SPD) und des Frankfurter Oberbürgermeisters Walter Möller (1920–1971; SPD) nimmt die 1909 in Ostpreußen geborene Marion Dönhoff den mit 10.000 DM dotierten Preis entgegen. Zur Begründung heißt es in der Verleihungsurkunde: „Als Publizistin ist Gräfin Dönhoff für eine Politik der Versöhnung eingetreten, für eine Verständigung zwischen allen Nationen in West und Ost. Kritik und Beitrag zur politischen Wirklichkeit nach dem Grundsatz der Demokratie bestimmen ihre Lebensarbeit für die Idee eines Zusammenlebens der Völker ohne Gewalt.“1
(KU)


  1. Zitiert nach Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.10.1971, S. 23.
Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Marion Gräfin Dönhoff, 17. Oktober 1971“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/2686> (Stand: 17.10.2022)
Ereignisse im September 1971 | Oktober 1971 | November 1971
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