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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
115396128
Hanneken, Philipp Ludwig [ID = 5615]
- * 5.6.1637 Marburg, † 16.1.1706 Wittenberg, evangelisch
Prof. D. theol. – Theologe, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1657 Studium in Gießen, Leipzig, Wittenberg und Rostock
- 2.6.1663 ordentlicher Professor der Rhetorik und des Hebräischen in Gießen
- 16.8.1667 außerordentlicher Professor der Theologie in Gießen
- 6.3.1668 Lic. theol. in Gießen
- 30.6.1668 D. theol. in Gießen
- 23.12.1670 ordentlicher Professor der Theologie und Stipendiatenephorus in Gießen
- 1676 Superintendent in Gießen
- Mai 1693 ordentlicher Professor der Theologie und Superintendent in Wittenberg
- im theologischen Streit mit Johann Heinrich May, zwang ihn der Hof 1693 zur Einigung
- Anhänger strenger Orthodoxie im Kampf gegen den Pietismus
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Lebensorte:
- Gießen; Leipzig; Wittenberg; Rostock
- Familie ↑
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Vater:
Hanneken, Meno, 1595–1671, Professor der Theologie in Marburg und Gießen, Superintendent in Lübeck
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Mutter:
Mentzer, Justine Eleonore, 1612–1669, Heirat 14.1.1628, Tochter des Balthasar Mentzer, 1565–1627, Professor der Theologie in Gießen
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Partner:
- Hoffmann, Margarethe Gödelia Catharina, 1651–1703, Heirat Gießen 14.5.1666, Tochter des Andreas Hoffmann, Rentmeister, und der Margarethe Anton, Tochter der Gottfried Anton, † 1618, Professor der Rechte in Gießen
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Verwandte:
- Hanneken, Gregor Ludwig <Sohn>, 1670–1737, JUD, Anhalt. Kammerrat, kaufte 4 Rittergüter in der Mark und in Mecklenburg
- Nitzsch, Catharina Eleonore von, geb. Hanneken, verheiratet mit Gregor von Nitzsch, † 1705, Professor der Rechte in Gießen, Holstein. Rat in Eutin
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 620 f. (Erich Beyreuther)
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [66]
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Bildquelle:
Wikipedia (Datei:Philipp-Ludwig-Hanneken)
- Zitierweise ↑
- „Hanneken, Philipp Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/115396128> (Stand: 16.1.2026)
