Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Zeitgeschichte in Hessen - Daten · Fakten · Hintergründe

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  1. 18. Januar 1943: Hitler für verstärkten Flakschutz für Kassel
    Der Führer und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler (1889–1945), fordert eine Verstärkung des Flakschutzes für Städte mit wichtigen Rüstungsbetrieben, wie Friedrichshafen, Kassel und Schweinfurt.(OV) ... »Details
  2. 23. Januar 1943: Gewerkschafter Albrecht Ege in Frankfurt-Preungesheim hingerichtet
    Der am 31. Januar 1878 geborene Albrecht Ege, ein gelernter Zimmermann, Gewerkschafter und SPD-Politiker wird im Strafgefängnis in Frankfurt-Preungesheim wegen Widerstands gegen das NS-Regime und Abhörens „feindlicher“ Rundfunksender hingerichtet. ... »Details
  3. 8. Februar 1943: Offenbacher Zeitung fordert Einsatz aller Kräfte für den totalen Krieg
    Die „Offenbacher Zeitung“ fordert den Einsatz „aller Kräfte für die totale Kriegführung“.(OV) ... »Details
  4. 15. Februar 1943: Darmstädter Widerstandskämpfer verhaftet
    Der frühere Darmstädter Stadtrat Georg Fröba (geb. 1896, KPD) wird aufgrund einer Denunziation als Führer einer Widerstandsgruppe verhaftet und in das Gestapo-Gefängnis in der Darmstädter Rundeturmstraße eingeliefert. Am 6. September 1944 wird Fröba durch den in Darmstadt tagenden Zweiten Senat des Volksgerichtshofs zum Tode verurteilt und am 27. Oktober 1944 in Frankfurt-Preungesheim ... »Details
  5. 15. Februar 1943: Aufstellung der ersten Luftwaffenhelfer-Verbände aus Jugendlichen
    Um die in der Heimat eingesetzten Flakeinheiten zur verstärken, werden erstmals Verbände aus Luftwaffenhelfern zusammengestellt, die nur aus Jugendlichen, zumeist aus Schülern, bestehen.(OV) ... »Details
  6. 20. Februar 1943: Uraufführung einer Orff-Oper in Frankfurt
    An den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main wird die Oper „Die Kluge“ des deutschen Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff (1895–1982) uraufgeführt. Die Regie führt Günther Rennert (1911–1978), das Bühnenbild gestaltete der seit 1938 an den Städtischen Bühnen als Ausstattungsleiter tätige Helmut Jürgens (1902–1963). ... »Details
  7. März 1943: Durchhalteparolen nach Kapitulation deutscher Truppen in Stalingrad
    „Stalingrad ruft zur Tat“ ist die Durchhalteparole der März-Nummer des „Propaganda-Dienstes“ für den Gau Hessen-Nassau. Vier Wochen zuvor hatten die an der Wolga eingeschlossenen deutschen Truppen kapituliert. ... »Details
  8. 15. März 1943: Bericht des SS-Sicherheitsdienstes zur Unterbringung ausländischer Arbeiter in Privatquartieren
    Die vom Sicherheitsdienst der SS zusammengestellten Meldungen aus dem Reich befassen sich unter anderem mit den Problemen der Unterbringung ausländischer Arbeiter in Privatquartieren. Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte, die nicht in Lagern, sondern in privaten Wohnungen untergebracht seien, sei hoch und steige weiter an. Der Grund dafür sei die größere persönliche Freiheit, die man in ... »Details
  9. 23. März 1943: Gedenkaufsatz über Dietrich Eckart in der Frankfurter Zeitung
    Die in Frankfurt am Main herausgegebene Frankfurter Zeitung veröffentlicht anlässlich des 75. Geburtstages des verstorbenen völkischen Dichters Dietrich Eckart (1868–1923) einen Gedenkaufsatz des Journalisten und Historikers Herbert Küsel. Der feuilletonistische Beitrag über den Dichter, Publizisten und Vorkämpfer der „völkischen Bewegung“, der zeitweise als Mentor und Ideengeber ... »Details
  10. 11. April 1943: Erster britischer Bomben-Großangriff auf Frankfurt
    Die Stadt Frankfurt am Main ist Ziel eines Bomben-Großangriffs der britischen Royal Air Force. 436 Flugzeuge, von den 18 für die britischen Streitkräfte verloren gehen, werfen Bomben in einer Gesamtlast von 1.037 Tonnen auf die Stadt. Bei einem Angriff auf die Stadt Mainz werden alle dortigen Bahnhöfe beschädigt.(OV) ... »Details
  11. 12. April 1943: Deportation von elf Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit dem Transport XII/4 werden elf Menschen von Frankfurt am Main nach Theresienstadt deportiert. Soweit bekannt überlebte von ihnen nur einer die Deportation.(OV) ... »Details
  12. 19. April 1943: Deportation von 17 Juden von Frankfurt nach Auschwitz
    In einem Transport werden 17 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft, die man zuvor in der Gestapo-Haftstätte im Frankfurter Ostend inhaftiert hatte, nach Auschwitz deportiert. Darunter sind acht slowakische und sechs rumänische Juden, einer aus den Niederlanden, ein Jude aus dem sogenannten Protektorat Böhmen und Mähren und ein Jude mit ungeklärter Staatsbürgerschaft.(OV) ... »Details
  13. 27. April 1943: Einzeldeportation von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit dem Transport XII/4 Ez. wird ein Mensch jüdischen Glaubens von Frankfurt am Main nach Theresienstadt gebracht.(OV) ... »Details
  14. 1. Mai 1943: Hitler ordnet Einstellung der „Frankfurter Zeitung“ an
    Bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant Osteria Bavaria in München wird Adolf Hitler von der Witwe seines Lieblingsarchitekten Paul Ludwig Troost (1878–1934), Gerdy Troost (1904–2003), auf einen ihr missfallenen Feuilleton-Artikel der in Frankfurt am Main erscheinenden „Frankfurter Zeitung“ angesprochen. Der Beitrag aus der Feder des Journalisten und Historikers Herbert Küsel ... »Details
  15. 5. Mai 1943: Uraufführung des Bethge-Stücks „Kopernikus“ in Frankfurt
    In Frankfurt am Main und Königsberg in Preußen wird das Stück „Kopernikus“ von Friedrich Bethge (1891–1963) uraufgeführt, ein Mysterium über „einen Deutschen des Grenzlandes im Osten“. „Kopernikus“ bildet den dritten Teil und Abschluss einer Trilogie, die Bethge mit der am 20. März 1939 am Frankfurter Schauspielhaus uraufgeführten Tragödie „Rebellion um Preußen“ begann, ... »Details
  16. 14. Mai 1943: Der Stabschef der britischen Luftwaffe trifft die endgültige Entscheidung zur Durchführung der „Operation Chastise“ und erteilt den Einsatzbefehl
    Der Chef des britischen Luftstabs Charles Frederick Algernon Portal (1893–1971) fällt die endgültige Entscheidung zur Durchführung der „Operation Chastise“ zur Zerstörung der Staumauern von sechs deutschen Talsperren und erteilt den entsprechenden Einsatzbefehl. Erst am Tag zuvor wurde die Entwicklung und Erprobung der für den Einsatz vorgesehenen „Upkeep bouncing bomb“ mit einem ... »Details
  17. 17. Mai 1943: Verhängnisvoller Bombenangriff auf die Staumauer der Edertalsperre
    Ein gezielter Bombenangriff auf die Staumauer der Edertalsperre löst eine vernichtende Flutwelle aus. Die kurz vor 2:00 Uhr nachts erfolgende Attacke wird von Flugzeugen der No. 617 Squadron („Dam Busters“) der britischen Royal Air Force ausgeführt. Der Angriff steht unter dem Kommando von Wing Commander Guy Gibson (1918–1944). Dabei wird die Staumauer stark beschädigt.Katastrophale ... »Details
  18. 17. Mai 1943: Nach der Zerstörung der Edertalsperre durch britische Bomber stehen Teile der Kasseler Innenstadt unter Wasser
    Nach einem Angriff britischer Lancaster-Bomber auf die Edertalsperre werden die an der Fulda liegenden Stadtteile Kassels von einem starken Hochwasser betroffen. Rund 160 Millionen km³ Wasser ergießen sich nach der Zerstörung der Staumauer durch das Eder- und Fuldatal über Kassel nach Norden in die Weser. Die Fluten erreichen das Stadtgebiet bereits ab 10 Uhr, der Pegel wächst an der ... »Details
  19. 18. Mai 1943: Britische Zeitungen veröffentlichen falsche Berichte über einen nach London geflohenen jüdischen Ideengeber für „Operation Chastise“
    Die britischen Tageszeitungen Daily Mail und Daily Herald veröffentlichen zusammen mit der Berichterstattung über die erfolgreiche Bombardierung der deutschen Möhne-Talsperre und der Edertalsperre in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 eine Schilderung, nach der ein aus Berlin nach London geflüchteter Jude der britischen Luftwaffe die Zerstörung der Talsperren vorgeschlagen habe. Diese ... »Details
  20. 1. Juni 1943: Der frühere hessische Innenminister Heinrich Fulda wird in Auschwitz ermordet
    Der als Jude deportierte frühere hessische Innenminister Heinrich Fulda (geb. 1860) wird im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Der 82-Jährige wurde zuvor im Zuge einer Verhaftungswelle durch die politische Polizei in Darmstadt inhaftiert, bei der man besonders Prominente jüdische Bürger in sogenannten Mischehen verfolgte. Bei einer Besprechung am 30. April 1943 hielten Mitarbeiter der ... »Details
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde