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Sanatorium Dr. Baumstark, Viktoriaweg 18

Vom Jugendstil beeinflusster viergeschossiger repräsentativer Bau mit mächtigem, ausgebautem Walmdach

Der Arzt Robert Baumstark eröffnete 1911 sein Sanatorium in idyllischer Lage am Hardtwald. Zunächst bot die ausschließlich aus eigenen Mitteln geschaffene Einrichtung Platz für 50 Patienten. Nach dem Tod des Arztes ging die Leitung 1935 an die neugegründete „Sanatorium Dr. Baumstark GmbH“ über, an der unter anderem die Stadt, die Kur-AG und der Obertaunuskreis beteiligt waren. 1945 übernahm der Landeswohlfahrtsverband das Gebäude und brachte darin auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht 105 tuberkulosekranke Frauen unter. Erst nach der Währungsreform 1948 gelang es Stadt und Kur-AG, die Mehrheit der Geschäftsanteile zu erwerben und den Belegungsvertrag mit dem Landeswohlfahrtsverband zu lösen. 1956 beschloss der Aufsichtsrat, das bisher private Haus auch Sozialversicherten zu öffnen, und begann es großzügig umzubauen. Eine weitere Modernisierung erfolgte 1967 sowie vermehrt in den 1970er Jahren. Brachten die 1980er Jahre, aufgrund von Einsparungen im Sozialversicherungswesen Einbrüche in der Auslastung, so brachte eine Schwerpunktverlagerung auf Vorsorge und Rehabilitation ab 1990 einen Umschwung.

Baugeschichte

Erbauung
1911
Umbau
1975 (Umbau zur Klinik)

Lage

Vernetzung

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Bereich
Sozial- und Gesundheitswesen
Trägerschaft
privat
Schlagwörter
Sanatorien  

Nachweise

DenkXweb

Empfohlene Zitierweise

„Sanatorium Dr. Baumstark, Viktoriaweg 18“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1076> (aufgerufen am 15.07.2024)