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Hessische Biografie

Portrait

Adolf von Koenen
(1837–1915)

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Koenen, Adolf von [ID = 10689]

* 21.3.1837 Potsdam, † 3.5.1915 Göttingen
Prof. Dr. phil. – Geologe, Paläontologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Schulbesuch in Berlin, Schulpforta und Breslau
  • Herbst 1858 Abitur am Berliner Friedrichs-Gymnasium
  • zweijährige praktische Ausbildung als Bergmann im Wettiner Kohlenbezirk, im Mansfelder Kupferschieferabbau und auf der Staßfurter Saline
  • in Berlin Studium des Bergbaus, dann der Geologie und Paläontologie mit dem Schwerpunkt der Paläontologie und Stratigraphie des Tertiärs
  • Studienreisen durch Belgien, England und Frankreich
  • 1865 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
  • Herbst 1867 Habilitation in Marburg für Geognosie und Paläontologie
  • 29.5.1873 außerordentlicher Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Marburg
  • 15.4.1878 ordentlicher Professor für Mineralogie in Marburg
  • Vorlesungen über Geologie, Mineralogie und Paläontologie
  • 21.9.1880 zum 1.4.1881 Versetzung als ordentlicher Professor der Geologie und Paläontologie an die Universität Göttingen; Direktor des dortigen geologisch-paläontologischen Instituts
  • 1881 Wahl der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaft zum ordentlichen Mitglied ihrer Mathematisch-Physikalischen Klasse
  • 1883 zum Mitglied der Leopoldina gewählt.
  • 11.10.1895 Geheimer Bergrat
  • 1904 Aufnahme als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften
  • 1907 Aufnahme in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg
  • 1907 Rücktritt von seinem Lehrstuhl, aber weiterhin wissenschaftlich aktiv
  • Ostern 1913 von den lehramtlichen Verpflichtungen entbunden

Studium:

  • Studium des Bergbaus, dann der Geologie und Paläontologie in Berlin, Schwerpunkt Paläontologie und Stratigraphie des Tertiärs

Akademische Qualifikation:

  • 1865 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
  • Herbst 1867 Habilitation in Marburg für Geognosie und Paläontologie

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie und Geologie / Privatdozent / 1867-1873
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie und Geologie / außerordentlicher Professor / 1873-1881
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie / ordentlicher Professor / 1878-1881
  • Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Geologie und Paläontologie / ordentlicher Professor / 1881-1913

Mitgliedschaften:

  • 1881 ordentliches Mitglied der Mathematisch-Physikalischen Klasse der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaft
  • 1883 Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina - Sektion Geologie und Paläontologie
  • 1904 korrespondierendes Mitglied in der Preußischen Akademie der Wissenschaften
  • 1907 Aufnahme in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg

Lebensorte:

  • Berlin; Schulpforta; Breslau; Marburg; Göttingen
Familie

Vater:

Koenen, Otto Moritz Wilhelm von, Oberregierungsrat

Partner:

  • Konopacki, Lavinia, aus Bromberg, † 1897, Heirat 31.8.1867 in Aachen
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Voit 154 Adolf Koenen)

Zitierweise
„Koenen, Adolf von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116288396> (Stand: 28.11.2023)